Änderungen von A9 zu A9
| Ursprüngliche Version: | A9 (Version 4) |
|---|---|
| Status: | Modifiziert |
| Eingereicht: | 09.12.2025, 19:00 |
| Neue Version: | A9 (Version 5) |
|---|---|
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 10.12.2025, 13:46 |
Titel
Antragstext
Von Zeile 1 bis 5:
Die 5152. Bundesmitgliederversammlung von CampusGrün möge beschließen:
“Die Bundesmitgliederversammlung von CampusGrün benennt vorherrschende rassistische Strukturen klar und solidarisiert sich mit den Opfern dieser Strukturen.
“Die BundesmitgliederversammlungDer Tod von CampusGrün benennt vorherrschende rassistische Strukturen klarLorenz im April 2025 durch Polizeigewalt zeigt in aller Härte, wie dringend der Kampf gegen Rassismus und solidarisiert sich mit den Opfern dieser Struktureninstitutionelle Gewalt unsere politische Arbeit prägen muss. Auch an Hochschulen erleben BIPOC-PersonenBIPoC täglich Stigmatisierungen und strukturelle Diskriminierung. Als überwiegend weiße Gruppe müssen wir unsere
Von Zeile 7 bis 11:
zurücknehmen aber auch andere Hochschulgruppen, Universitätsleitungen und politische Handlungsträger*innen dazu auffordern. Wir müssen BIPOC-Personen zuhören, ihren Forderungen nachkommenBIPoC zuhören und ihre Perspektiven ernst nehmen, ihre Forderungen in unsere politische Arbeit integrieren, unsere Privilegien nutzen, um Diskriminierung und Rassismus abzubauen und unsere eigenen Perspektiven nicht als universell setzen. Um die eigenen Rassismen zu erkennen und zu verstehen, brauchen wir an den Universitäten umfassende Angebote, die
Von Zeile 13 bis 14 einfügen:
den Themen “Critical Whiteness” und “Allyship” zum Beispiel im Rahmen der Allgemeinen Studien oder vergleichbaren Modulen zu verankern. Darüber hinaus müssen diversitätssensible Hochschulstrukturen geschaffen werden, etwa durch Einrichtung unabhängiger Beschwerdestellen für Diskriminierungsfälle und antirassistische Schulungen für Lehrende und Verwaltungspersonal.
Von Zeile 16 bis 20 löschen:
CampusGrün auf Bundesebene und insbesondere gegenüber den zuständigen politischen Akteur*innen Deutschlands Rassismusproblem klar zu benennen. Lorenz' Tod zeigt in aller Härte, wie der Kampf gegen Rassismus und insbesondere Polizeigewalt uns in unserer Arbeit prägen muss. Aufklärung wird meistens durch Angehörigen und Aktivist*innen eingefordert, dass Communities dies einfordern
Von Zeile 22 bis 23:
bezeichnend. Polizeigewalt und rechte Strukturen in Institutionen müssen flächendeckend und öffentlich transparent aufgearbeitet werden.”
CampusGrün verpflichtet sich zudem selbst, die eigene Organisation antirassistisch weiterzuentwickeln durch regelmäßige interne Workshops zu "Critical Whiteness" und Rassismuskritik, aktive Vernetzung und Zusammenarbeit mit antirassistischen Initiativen, die Berücksichtigung antirassistischer Perspektiven bei der Arbeit in Gremien und Arbeitsgruppen sowie die Schaffung von Räumen, in denen BIPoC ihre Anliegen einbringen können, ohne Bildungsarbeit für weiße Mitglieder leisten zu müssen."
