erfolgt mündlich
| Antrag: | Rassismus und Polizeigewalt benennen, bekämpfen und mit Opfern solidarisieren! (vertagt von 51. BMV) |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Elias Enderlein (KV Berlin-Steglitz/Zehlendorf) |
| Status: | Geprüft |
| Eingereicht: | 13.12.2025, 20:22 |
| Antrag: | Rassismus und Polizeigewalt benennen, bekämpfen und mit Opfern solidarisieren! (vertagt von 51. BMV) |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Elias Enderlein (KV Berlin-Steglitz/Zehlendorf) |
| Status: | Geprüft |
| Eingereicht: | 13.12.2025, 20:22 |
Die Zukunft Europas fließt durch die Lebensadern der Demokratie, nicht durch die zerfallenen Venen autoritärer Abhängigkeiten!
“Die Bundesmitgliederversammlung von CampusGrün benennt vorherrschende rassistische Strukturen klar und solidarisiert sich mit den Opfern dieser Strukturen.
Krisen sind Alltag: Hitze, Dürre, Überschwemmungen, Pandemien, Kriege. Wer jetzt noch auf Gier, fossile Abhängigkeit oder private Tech-Oligopole setzt, gefährdet unser aller Zukunft.
Der Tod von Lorenz im April 2025 durch Polizeigewalt zeigt in aller Härte, wie dringend der Kampf gegen Rassismus und institutionelle Gewalt unsere politische Arbeit prägen muss. Auch an Hochschulen erleben BIPoC täglich Stigmatisierungen und strukturelle Diskriminierung. Als überwiegend weiße Gruppe müssen wir unsere Privilegien stetig reflektieren und daraus lernen. Dafür sollten wir uns selbst zurücknehmen aber auch andere Hochschulgruppen, Universitätsleitungen und politische Handlungsträger*innen dazu auffordern. Wir müssen BIPoC zuhören und ihre Perspektiven ernst nehmen, ihre Forderungen in unsere politische Arbeit integrieren, unsere Privilegien nutzen um Diskriminierung und Rassismus abzubauen und unsere eigenen Perspektiven nicht als universell setzen. Um die eigenen Rassismen zu erkennen und zu verstehen, brauchen wir an den Universitäten umfassende Angebote, die sich speziell an weiße Studierende richten. Konkret schlagen wir vor Kurse zu den Themen “Critical Whiteness” und “Allyship” zum Beispiel im Rahmen der Allgemeinen Studien oder vergleichbaren Modulen zu verankern. Darüber hinaus müssen diversitätssensible Hochschulstrukturen geschaffen werden, etwa durch Einrichtung unabhängiger Beschwerdestellen für Diskriminierungsfälle und antirassistische Schulungen für Lehrende und Verwaltungspersonal.
Wir sagen klar: Sicherheit ist kein Privileg für wenige, sondern ein Recht für alle! Dafür braucht es eine krisenfeste Daseinsvorsorge, die Wasser und Ernährung schützt, Lieferketten sichert, Katastrophenschutz stärkt und Europas Energieversorgung unabhängig macht. Kurzum: Eine starke zivile Sicherheit.
Der Bundesvorstand wird beauftragt ebenfalls bei der politischen Arbeit von CampusGrün auf Bundesebene und insbesondere gegenüber den zuständigen politischen Akteur*innen Deutschlands Rassismusproblem klar zu benennen. Aufklärung wird meistens durch Angehörigen und Aktivist*innen eingefordert, dass Communities dies einfordern müssen und diese Aufklärung nicht von Seiten der Politik und Behörden kommt, ist bezeichnend. Polizeigewalt und rechte Strukturen in Institutionen müssen flächendeckend und öffentlich transparent aufgearbeitet werden.
Unsere Antwort ist ein starkes, solidarisches Europa, das nicht erpressbar ist, sondern gemeinsam handelt. Nur so schaffen wir Sicherheit für alle, statt Unsicherheit für viele.
CampusGrün verpflichtet sich zudem selbst, die eigene Organisation antirassistisch weiterzuentwickeln durch regelmäßige interne Workshops zu "Critical Whiteness" und Rassismuskritik, aktive Vernetzung und Zusammenarbeit mit antirassistischen Initiativen, die Berücksichtigung antirassistischer Perspektiven bei der Arbeit in Gremien und Arbeitsgruppen sowie die Schaffung von Räumen, in denen BIPoC ihre Anliegen einbringen können, ohne Bildungsarbeit für weiße Mitglieder leisten zu müssen."
Die (Trink-)Wasserversorgungs- und Ernährungssicherheit ist ein zentraler Teil unserer kritischen Infrastruktur. Die fortschreitende Klimakrise stellt uns hier vor immense Herausforderungen. Wir setzen uns national wie international konsequent dafür ein Wasser zu schützen, Ernährungssicherheit zu erreichen und unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen.
Als Grüne Jugend fordern wir deshalb:
Bei Knappheit muss klar sein: Trinkwasser statt Golfplatzbewässerung!
Die Trinkwasserversorgung darf nie hinter die Interessen von Großkonzernen und Superreichen gestellt werden. Es braucht die öffentliche Verfügbarkeit und Zugänglichkeit von kostenlosem Trinkwasser. Wir wollen gesunde Böden und Moore schützen und stärken, um Wasser zu speichern. Unternehmen müssen für die Wasserentnahme und -nutzung einen fairen Preis bezahlen. Dabei braucht es endlich eine bundesweite, einheitliche Regelung und die Zweckbindung für Wasserschutz. Bei der Wasserverschmutzung müssen wir das Verursacherprinzip überall durchsetzen. Wir stellen uns Großkonzernen, beispielsweise Braunkohleunternehmen, die Wasser nutzen und verschmutzen, während primär die Allgemeinheit die Kosten dafür zahlt, entschieden entgegen.
Für uns ist klar: Wasser ist Menschenrecht und Daseinsvorsorge. Es muss vor Übernutzung und Privatisierung geschützt werden.
Die 52. Bundesmitgliederversammlung von CampusGrün möge beschließen:
“Die Bundesmitgliederversammlung von CampusGrün benennt vorherrschende
rassistische Strukturen klar und solidarisiert sich mit den Opfern dieser
Strukturen.
Krisen sind Alltag: Hitze, Dürre, Überschwemmungen, Pandemien, Kriege. Wer jetzt noch auf Gier, fossile Abhängigkeit oder private Tech-Oligopole setzt, gefährdet unser aller Zukunft.
Der Tod von Lorenz im April 2025 durch Polizeigewalt zeigt in aller Härte, wie
dringend der Kampf gegen Rassismus und institutionelle Gewalt unsere politische
Arbeit prägen muss. Auch an Hochschulen erleben BIPoC täglich Stigmatisierungen
und strukturelle Diskriminierung. Als überwiegend weiße Gruppe müssen wir unsere
Privilegien stetig reflektieren und daraus lernen. Dafür sollten wir uns selbst
zurücknehmen aber auch andere Hochschulgruppen, Universitätsleitungen und
politische Handlungsträger*innen dazu auffordern. Wir müssen BIPoC zuhören und
ihre Perspektiven ernst nehmen, ihre Forderungen in unsere politische Arbeit
integrieren, unsere Privilegien nutzen um Diskriminierung und Rassismus
abzubauen und unsere eigenen Perspektiven nicht als universell setzen. Um die
eigenen Rassismen zu erkennen und zu verstehen, brauchen wir an den
Universitäten umfassende Angebote, die sich speziell an weiße Studierende
richten. Konkret schlagen wir vor Kurse zu den Themen “Critical Whiteness” und
“Allyship” zum Beispiel im Rahmen der Allgemeinen Studien oder vergleichbaren
Modulen zu verankern. Darüber hinaus müssen diversitätssensible
Hochschulstrukturen geschaffen werden, etwa durch Einrichtung unabhängiger
Beschwerdestellen für Diskriminierungsfälle und antirassistische Schulungen für
Lehrende und Verwaltungspersonal.
Wir sagen klar: Sicherheit ist kein Privileg für wenige, sondern ein Recht für alle! Dafür braucht es eine krisenfeste Daseinsvorsorge, die Wasser und Ernährung schützt, Lieferketten sichert, Katastrophenschutz stärkt und Europas Energieversorgung unabhängig macht. Kurzum: Eine starke zivile Sicherheit.
Der Bundesvorstand wird beauftragt ebenfalls bei der politischen Arbeit von
CampusGrün auf Bundesebene und insbesondere gegenüber den zuständigen
politischen Akteur*innen Deutschlands Rassismusproblem klar zu benennen.
Aufklärung wird meistens durch Angehörigen und Aktivist*innen eingefordert, dass
Communities dies einfordern müssen und diese Aufklärung nicht von Seiten der
Politik und Behörden kommt, ist bezeichnend. Polizeigewalt und rechte Strukturen
in Institutionen müssen flächendeckend und öffentlich transparent aufgearbeitet
werden.
Unsere Antwort ist ein starkes, solidarisches Europa, das nicht erpressbar ist, sondern gemeinsam handelt. Nur so schaffen wir Sicherheit für alle, statt Unsicherheit für viele.
CampusGrün verpflichtet sich zudem selbst, die eigene Organisation
antirassistisch weiterzuentwickeln durch regelmäßige interne Workshops zu
"Critical Whiteness" und Rassismuskritik, aktive Vernetzung und Zusammenarbeit
mit antirassistischen Initiativen, die Berücksichtigung antirassistischer
Perspektiven bei der Arbeit in Gremien und Arbeitsgruppen sowie die Schaffung
von Räumen, in denen BIPoC ihre Anliegen einbringen können, ohne Bildungsarbeit
für weiße Mitglieder leisten zu müssen."
Die (Trink-)Wasserversorgungs- und Ernährungssicherheit ist ein zentraler Teil unserer kritischen Infrastruktur. Die fortschreitende Klimakrise stellt uns hier vor immense Herausforderungen. Wir setzen uns national wie international konsequent dafür ein Wasser zu schützen, Ernährungssicherheit zu erreichen und unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen.
Als Grüne Jugend fordern wir deshalb:
Bei Knappheit muss klar sein: Trinkwasser statt Golfplatzbewässerung!
Die Trinkwasserversorgung darf nie hinter die Interessen von Großkonzernen und Superreichen gestellt werden. Es braucht die öffentliche Verfügbarkeit und Zugänglichkeit von kostenlosem Trinkwasser. Wir wollen gesunde Böden und Moore schützen und stärken, um Wasser zu speichern. Unternehmen müssen für die Wasserentnahme und -nutzung einen fairen Preis bezahlen. Dabei braucht es endlich eine bundesweite, einheitliche Regelung und die Zweckbindung für Wasserschutz. Bei der Wasserverschmutzung müssen wir das Verursacherprinzip überall durchsetzen. Wir stellen uns Großkonzernen, beispielsweise Braunkohleunternehmen, die Wasser nutzen und verschmutzen, während primär die Allgemeinheit die Kosten dafür zahlt, entschieden entgegen.
Für uns ist klar: Wasser ist Menschenrecht und Daseinsvorsorge. Es muss vor Übernutzung und Privatisierung geschützt werden.
erfolgt mündlich