erfolgt mündlich
| Antrag: | Rassismus und Polizeigewalt benennen, bekämpfen und mit Opfern solidarisieren! (vertagt von 51. BMV) |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Elias Enderlein (KV Berlin-Steglitz/Zehlendorf) |
| Status: | Geprüft |
| Eingereicht: | 13.12.2025, 20:05 |
| Antrag: | Rassismus und Polizeigewalt benennen, bekämpfen und mit Opfern solidarisieren! (vertagt von 51. BMV) |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Elias Enderlein (KV Berlin-Steglitz/Zehlendorf) |
| Status: | Geprüft |
| Eingereicht: | 13.12.2025, 20:05 |
CampusGrün verpflichtet sich zudem selbst, die eigene Organisation antirassistisch weiterzuentwickeln durch regelmäßige interne Workshops zu "Critical Whiteness" und Rassismuskritik, aktive Vernetzung und Zusammenarbeit mit antirassistischen Initiativen, die Berücksichtigung antirassistischer Perspektiven bei der Arbeit in Gremien und Arbeitsgruppen sowie die Schaffung von Räumen, in denen BIPoC ihre Anliegen einbringen können, ohne Bildungsarbeit für weiße Mitglieder leisten zu müssen."
CampusGrün verpflichtet sich zudem selbst, die eigene Organisationweiterzuentwickeln durch regelmäßige interne Workshops zur Rassismusprävention in Gänze. ."
Die 52. Bundesmitgliederversammlung von CampusGrün möge beschließen:
“Die Bundesmitgliederversammlung von CampusGrün benennt vorherrschende
rassistische Strukturen klar und solidarisiert sich mit den Opfern dieser
Strukturen.
Der Tod von Lorenz im April 2025 durch Polizeigewalt zeigt in aller Härte, wie
dringend der Kampf gegen Rassismus und institutionelle Gewalt unsere politische
Arbeit prägen muss. Auch an Hochschulen erleben BIPoC täglich Stigmatisierungen
und strukturelle Diskriminierung. Als überwiegend weiße Gruppe müssen wir unsere
Privilegien stetig reflektieren und daraus lernen. Dafür sollten wir uns selbst
zurücknehmen aber auch andere Hochschulgruppen, Universitätsleitungen und
politische Handlungsträger*innen dazu auffordern. Wir müssen BIPoC zuhören und
ihre Perspektiven ernst nehmen, ihre Forderungen in unsere politische Arbeit
integrieren, unsere Privilegien nutzen um Diskriminierung und Rassismus
abzubauen und unsere eigenen Perspektiven nicht als universell setzen. Um die
eigenen Rassismen zu erkennen und zu verstehen, brauchen wir an den
Universitäten umfassende Angebote, die sich speziell an weiße Studierende
richten. Konkret schlagen wir vor Kurse zu den Themen “Critical Whiteness” und
“Allyship” zum Beispiel im Rahmen der Allgemeinen Studien oder vergleichbaren
Modulen zu verankern. Darüber hinaus müssen diversitätssensible
Hochschulstrukturen geschaffen werden, etwa durch Einrichtung unabhängiger
Beschwerdestellen für Diskriminierungsfälle und antirassistische Schulungen für
Lehrende und Verwaltungspersonal.
Der Bundesvorstand wird beauftragt ebenfalls bei der politischen Arbeit von
CampusGrün auf Bundesebene und insbesondere gegenüber den zuständigen
politischen Akteur*innen Deutschlands Rassismusproblem klar zu benennen.
Aufklärung wird meistens durch Angehörigen und Aktivist*innen eingefordert, dass
Communities dies einfordern müssen und diese Aufklärung nicht von Seiten der
Politik und Behörden kommt, ist bezeichnend. Polizeigewalt und rechte Strukturen
in Institutionen müssen flächendeckend und öffentlich transparent aufgearbeitet
werden.
CampusGrün verpflichtet sich zudem selbst, die eigene Organisation
antirassistisch weiterzuentwickeln durch regelmäßige interne Workshops zu
"Critical Whiteness" und Rassismuskritik, aktive Vernetzung und Zusammenarbeit
mit antirassistischen Initiativen, die Berücksichtigung antirassistischer
Perspektiven bei der Arbeit in Gremien und Arbeitsgruppen sowie die Schaffung
von Räumen, in denen BIPoC ihre Anliegen einbringen können, ohne Bildungsarbeit
für weiße Mitglieder leisten zu müssen."
CampusGrün verpflichtet sich zudem selbst, die eigene Organisationweiterzuentwickeln durch regelmäßige interne Workshops zur Rassismusprävention in Gänze. ."
erfolgt mündlich