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            <title>Delegiertenversammlung | 52. BMV: Anträge</title>
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                <title>Delegiertenversammlung | 52. BMV: Anträge</title>
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                        <title>D4: Integration in den Verein &amp; Strukturkommission</title>
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                        <author>Campusgrün Münster (dort beschlossen am: 13.12.2025)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die 52. BMV möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir bekennen uns zum Ziel den Verband zeitnah in die Struktur des Vereins „Campusgrün – Grüne Hochschulgruppen e.V.“ zu intrigieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür beruft die 52.BMV eine Strukturkommission ein.<br>
Diese Kommission soll in digitalen Austauschrunden, in die jede Mitgliedsgruppe bis zu zwei Mitglieder entsenden kann, gemeinsam mit dem Verein Vorschläge für Änderungen an dessen Satzung erarbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kommt die Kommission mit dem Verein hinsichtlich der Strukturreformen zu einer Einigung und beschließt der Verein diese Änderungen im Anschluss, wird der Bundvorstand des Verbands beauftrag, zeitnah eine Auflösungsbundesmitgliederversammlung gemäß § 11 Abs. 1 Nr. 12 der Satzung des Verbandes grün-alternativer Hochschulgruppen einzuberufen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div><h2>Begründung der Dringlichkeit</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Angesichts der Nichtzulassung des Antrags „In Zukunft Verein(t)“ die erst gestern festgestellt wurde, besteht das Bedürfnis sich trotzdem zu der weiteren Entwicklung der Struktur zu äußern. Zudem war uns die existierende Vereinsstruktur und das Bestreben den Verband sich in den Verein zu intrigieren vor Antragsfrist nicht bekannt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 18 Dec 2025 13:47:43 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B8: Nicolas von Walter</title>
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                        <author>Nicolas von Walter (GHG Passau)</author>
                        <guid>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/Nicolas-von-Walter-28424</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/cg52/Nicolas-von-Walter-28424/viewimage?sectionId=52144" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>21</dd><dt>Gruppe:</dt><dd>Grüne Hochschulgruppe Passau</dd><dt>Hochschule:</dt><dd>Universität Passau</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>über die letzten Jahre hat sich in unserer Gesellschaft das Verständnis breit gemacht, dass gemeinsame Werte, wie die der universellen Menschenrechte, des gegenseitigen Respekts und selbst der Glaube in die Demokratie als einfache politische Meinungen verhandelbar sein sollten. Solche Diskussionen weiten sich unweigerlich auf unsere Hochschulen aus, in denen rechtskonservative und „Unparteiische“ Gruppierungen immer weiter an Zuspruch gewinnen und bestehende Gewissheiten (wie zum Beispiel die Paritätische Besetzung von Gremien mit FLINTA*s) Schritt für Schritt im Namen eines „technokratischen Pragmatismus“ einreißen, während Sozial-ökologisch Stabile Kräfte mittlerweile oft mit Mitgliederschwund und organisatorischer Überbelastung zu kämpfen haben. Zudem besteht die immanente Gefahr, dass auf die ohnehin bestehende Welle von Kürzungen an Hochschulen gemeinsame Finanzierungsprogramme zwischen Bund und Ländern an einer potenziellen Regierungsbeteiligung der AFD (in einem Land) nach einer der anstehenden Landtagswahlen im Osten Deutschlands in den kommenden Jahren mangels Einstimmigkeit der Länder keine Verlängerung erfahren werden. Grade in solchen schwierigen Zeiten ist es essenziell, dass so viele progressive Reserven wie möglich mobilisiert und gestärkt werden, um diesem Trend an unseren Orten der Bildung entgegenzuwirken. Um dies zu gewährleisten, steht meiner Meinung nach der Bundesverband in der Pflicht, seine Mitgliedsgruppen so gut es ihm möglich ist zu unterstützen und um stabile Bündnisse (auch) über Grüne Sphären hinaus aufzubauen und zu stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Aber: wer bin ich überhaupt?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein Name ist Nicolas, bin 21 Jahre alt, studiere an der Universität Passau Staatswissenschaften und engagiere mich seit meiner Schulzeit aktiv in diversen politischen Strukturen und Gremien. Bevor ich wegen meinem Studium nach Deutschland gekommen bin, war ich in Kapstadt aufgewachsen, wo ich an die dortige Deutsche Internationale Schule gegangen, und Ende 2023 meinen Deutsch-Südafrikanischen Doppel-Schulabschluss gemacht habe. Als Südafrikaner fühle ich mich im Angesicht der Geschichte meines Landes zutiefst dem Antirassismus, Feminismus und einer, dem Klassismus und dem Neoliberalismus kritisch gegenüberstehenden Haltung verpflichtet. Dazu kommt auch das Verständnis über die Klimapolitischen Folgen, welche den Kontinent (trotz seines prozentual geringeren Anteils an der globalen CO2 Belastung) immer regelmäßiger und proportional härter durch Dürren oder einer extremeren Wüstenbildung heimsuchen (von Extremwetterereignissen mal ganz zu schweigen).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In meiner Schulzeit hatte ich mich stets für die Basisdemokratisierung der Schülervertretung auf Schul-Interner-, regionaler- und auf Überregionaler Ebene eingesetzt. Über meine Mitgliedschaft in der GHG-Passau setze ich mich seit meinem ersten Semester für die Sichtbarkeit der Anliegen der Internationalen Studieren an der Universität ein. Hier verfolge ich neben der Bilingualisierung unserer vertretenden studentischen Gremien auch seit Beginn die Einsetzung von entsprechenden Ausschuss-ähnlichen Strukturen in den Bereichen der Internationalisierung und der Kulturförderung, um möglichst viele betroffene Personen der Hochschulöffentlichkeit in Findungsprozesse einzubinden. Mit dieser Legislaturperiode konnte ich diese Arbeit als, von den Studierenden gewählter Vertreter im Senat, StuPa und im AStA weiter vorantragen. In meiner Rolle als Sprecher unserer GHG und als Mitglied der GEW hatte ich viele Erfahrungen in Gruppenüberspannender Kommunikation und Koordination sammeln können, welche unserem Vernetzungsauftrag definitiv nicht schaden würden. In der vergangenen Amtsperiode hatte ich mich intensiv mit den verschiedenen (für unsere HSG öffentlichen) Prozessen im Bundesverband auseinandergesetzt, hauptsächlich mit der Betreuung und Partizipation für meine Gruppe im Zuge des nun abgeschlossenen Bundesschiedsgerichtsverfahrens, den zwei Sitzungen der Geschäftsordnungsbesprechung und der letzten BMV. In meiner Position innerhalb meiner Hochschulgruppe und zugleich als Stellschraube zwischen den Fraktionen innerhalb unserer „StuPa-Koalition“, genau wie auch in meinen anderen Ehrenamtlichen Tätigkeiten bei der Kartentauschaktion der Seebrücke oder der mit-Organisation von diversen Demonstrationen in unserer kleineren Stadt hatte ich auch das Privileg, aktivistische Meinungsäußerung, vor allem gegen konservative, queerfeindliche und antifeministische Parteien und Personen zu erlernen und dann auch kundzutun.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Der Bundesverband als Mittel zum Zweck?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir leben in wahrlich bewegten und unsicheren Zeiten, weswegen Bündnisarbeit lange Zeit nicht mehr so wichtig war, wie sie es jetzt geworden ist. Als Bundesverband ist es unsere Kernaufgabe, rechte Bewegungen und rückständige Strömungen durch geeinte Mobilisierung entschieden entgegenzuwirken. Heißt im Klartext, dass sich der Bundesverband vor allem dem Erhalt und der Stärkung seiner Hochschulgruppen verpflichten muss. Das nicht nur rechtlich und verbal, sondern durch die Institutionalisierung des Angebots von Sachunterstützung und durch die Ausweitung von koordinatorischen Unterstützungsmaßnahmen für Grüne Hochschulgruppen, welche mit entpolitisierten Studierenden oder schwindenden Mitgliedszahlen zu kämpfen haben (mit besonderem Fokus auf die Emanzipation und Ermutigung zur Partizipation von FLINTA*s). Darauf aufbauend muss der Bundesverband diesen Gruppen geeignete Möglichkeiten geben um sich an seiner Entscheidungsfindung und Artikulation innerhalb des Bundesverbandes, auch über Bundesmitgliederversammlungen hinaus aktiv zu beteiligen. Hierfür würde ich gerne für eine der nächsten zwei Bundesmitgliederversammlungen mit den Mitgliedsgruppen Vorschläge zu Anpassungen in Satzungen und Geschäftsordnungen debattieren und erarbeiten. Zudem ist es essenziell, dass sich der Bundesverband Campusgrün mit anderen Bundesverbänden, welche ähnliche Ziele und Überzeugungen auf Bundes- aber auch auf Unionsebene verfolgen, vernetzt und zusammenarbeitet. Darüber hinaus werde ich in der Position eines Beisitzenden Mitglieds des BuVos einem, den Werten dieses Verbandes und seiner Mitgliederversammlungen treu bleibenden Kern-Bundesvorstand so gut es mir möglich ist zuarbeiten und in seiner Arbeit unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es geht darum unseren Bundesverband krisenfest und Zukunftssicher zu machen; damit dieser seinem <strong>Basis</strong>demokratischen, Sozialen und vor allem seinem Ökologischen Vertretungsauftrag in Unis und Politik gerecht werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Solidarische Grüße,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Euer Nicolas</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Politisches Engagement und Mitgliedschaften</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>10/2022 – 09/2023: Sitzungsvorsitzender des Rates der Schülervertretung an der Deutschen Internationalen Schule Kapstadt (DSK)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>08/2024 – jetzt: Mitglied GHG Passau</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>11/2024 – jetzt: Beauftragter des Studierendenparlaments der Universität Passau für Internationale- und Erasmusstudierende</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>05/2025 – jetzt: Sprecher der GHG Passau</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>06/2025 – jetzt: Mitglied im AStA/Sprecher:innen-Rat der Universität Passau</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>07/2025 – jetzt: Mitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>08/2025 – jetzt: gewähltes Mitglied im Universitären Senat und zugleich Mitglied des Studierendenparlaments der Universität Passau</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Sonstiges Ehrenamt:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>05/2025 – jetzt: Mithilfe im Jugendzentrum „Zentrum für Ambulante Kultur und Kommunikation“ (bei der Umsetzung von sozialen Veranstaltungen und bei der Planung zum Erhalt des Zentrums)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>08/2025 – jetzt: Mithilfe bei der Kartentausch-Aktion der Seebrücke Passau</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>09/2025: Unterstützung und Planung zum CSD Passau</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 14 Dec 2025 10:34:42 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Schluss mit der Prokrastination beim Klimaschutz</title>
                        <link>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/schluss-mit-der-prokrastination-beim-klimaschutz-1766</link>
                        <author>Campusgrün Bundesvorstand (dort beschlossen am: 27.11.2025)</author>
                        <guid>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/schluss-mit-der-prokrastination-beim-klimaschutz-1766</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Campusgrün ist die verbindliche Stimme für ökologische Verantwortung und Klimagerechtigkeit an unseren Hochschulen. Wir bekennen uns zur ökologischen Verantwortung und benennen Klimaschutz als zentralen Punkt der Generationengerechtigkeit. Als einflussreichster Hochschulgruppenverband in Deutschland setzen wir uns mit unseren Mitgliedsgruppen bundesweit für echten Klimaschutz ein. Als Campusgrün verstehen wir uns als Lobbyist*innen für eine lebenswerte Zukunft, in der Klimaschutz an den Universitäten konkret angepackt und spürbar wird. Dabei ist die Partei Bündnis 90/Die Grünen parlamentarischer Hebel für Campusgrün, um Forderungen aus der Studierendenschaft auf allen Ebenen zu adressieren. Gleichzeitig kämpfen wir mit unseren anderen politische Mitstreiter*innen für unsere politische Vision auf der Straße, in den universitätren Gremien und auf unseren Campussen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ökologische Fragen sind immer auch soziale Fragen und Gerechtigkeitsfragen . Studierende gehören zu den Gruppen, die am stärksten von der Klimakrise betroffen sind: Wegen zu hoher Mieten müssen sie dort leben, wo sich die Hitze staut, wenig Grün Erholung verspricht, und sich Autos und die Menschen den Platz wegnehmen. Das unsinnige Festhalten an teuren, fossilen Energien merken sie schnell und deutlich im Geldbeutel. steigenden Mieten, Lebenshaltungskosten und Energiepreisen betroffen sind. Viele sind armutsgefährdet oder bereits armutsbetroffen: Durchschnittlich leben Studierende von einem Budget, das 500 Euro unter der Armutsgrenze liegt. Junge Menschen sind von den Folgen des Klimawandel. Weniger Lebensqualität und gesundheitliche Probleme durch zunehmende Extremwetterereignisse, steigende Kosten für Mobilität sowie hohe Energiepreise treffen diejenigen am stärksten, die ohnehin schon am wenigsten haben. Eine sozial gerechte Antwort auf die Klimakrise ist für uns daher keine politische Leerformel sein, sondern Ziel unseres Handelns. Wir fordern deshalb endlich das Klimageld. Es soll dafür sorgen, dass Klimaschutzmaßnahmen nicht Menschen mit geringen Einkommen zusätzlich belasten, sondern, die entlasten, die ohnehin schon kaum über die Runden kommen. Das Klimageld ist für uns Studis ein Gebot der Gerechtigkeit und eine Frage der politischen Glaubwürdigkeit für die Bundesregierung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch die Hochschulen selbst stehen im Zentrum der notwendigen Transformation. Ökologische Campusse dürfen kein Zukunftsversprechen bleiben, sondern stärken den Wissenschaftsstandorts Deutschland. Ein Land der Vordenker*innen und Verantwortungsträger*innen braucht ökologische und soziale Hochschulen. Energieeffiziente Gebäude, nachhaltige Infrastruktur, resiliente Forschung und Verwaltung und moderne Lernbedingungen sind nicht nur gut für das Klima, sondern machen unsere Universitäten attraktiver - für Studierende, Forschende und Unternehmen von hier und überall. . Um diese Transformation zu ermöglichen, brauchen die Hochschulen verlässliche finanzielle Unterstützung. Wir fordern deshalb, dass Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität bereitgestellt werden, um massive Investitionen in klimaneutrale Hochschulstrukturen zu ermöglichen und dauerhaft abzusichern. Die ökologische Modernisierung der Hochschulen ist kein Luxusprojekt, sondern Grundvoraussetzung für eine zukunftsfähige Bildungslandschaft. Die derzeitige Kürzungspolitik an Hochschulen geht in eine komplett falsche Richtung: Sie verhindern, dass die Forschung und Lehre in Deutschland in eine grüne, hoffnungsvolle Zukunft aufbrechen können. Dabei leisten Universitäten unschätzbar wichtige Beiträge für unsere Gesellschaft. Forschende bekommen zu wenig Geld und zu viel Bürokratie. Das lähmt ihre Kreativität und dämpft ihre Fähigkeit, wissenschaftliche Durchbrüche in den drängenden Themen unserer Zeit zu finden. Die Erforschung um Klimaschutztechnologien, Biodiversität, vertrauensvolle KI, Krebstherapien, oder der besonderen Krankheiten von FLINTA und Nicht-Weißen Personen - überall liefern alle Wissenschaften einen Beitrag zum Wohl unserer Gesellschaft. Sie verdient mehr, nicht weniger Unterstützung! Für Studierende sind Universitäten ein Ort, der Aufstieg durch Bildung und sozialen und kulturellen Austausch verspricht. In der Lehre leisten unsere Hochschulen einen auch international hoch geschätzten Beitrag zur Bildung. Wer hier kürzt, beschneidet unsere Zukunftschancen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Klimapolitik ist für uns Studierende insbesondere auch Mobilitätspolit. Eine starke Bahn ist dafür zentral. Statt über teure und ineffiziente Verkehrskonzepte zu diskutieren, müssen Schiene und öffentlicher Nahverkehr ausgebaut, modernisiert und bezahlbar sein. Ein bundesweites Deutschland-Semesterticket, entkoppelt vom Preis des Deutschlandtickets, ist ein entscheidender Beitrag dazu. Studierende brauchen Mobilität, die sie sich leisten können.Zugleich müssen klimafreundliche Verkehrsmittel gestärkt werden. Ein günstiges und verlässliches Semesterticket sorgt dafür, dass die Verkehrswende an den Hochschulen nicht nur angekündigt, sondern tatsächlich umgesetzt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nicht zuletzt braucht es gute Arbeitsbedingungen für Studierende und Beschäftigte in Zeiten des Wandels. Die ökologisch-soziale Transformation darf nicht auf dem Rücken prekär Beschäftigter stattfinden. Verlässliche Rahmenbedingungen sind unverzichtbar, um jungen Menschen Sicherheit zu geben. Wir fordern eine Stärkung der Tarifbindung, damit mehr Beschäftigte unter fairen Bedingungen arbeiten können. Gleichzeitig braucht es einen armutsfesten Mindestlohn, der auch für Studierende gilt. Viele junge Menschen finanzieren ihr Studium durch Nebenjobs und dürfen dabei nicht an Löhne gebunden sein, die kaum zum Leben reichen. Ein Mindestlohn, der Armut verhindert und gleiche Rechte für Studierende schafft, ist ein zentraler Baustein für Chancengerechtigkeit.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 13 Dec 2025 18:01:58 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D2: Auschluss der Mitgliedsgruppen in Hagen</title>
                        <link>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/auschluss-der-mitgliedsgruppen-in-hagen-49173</link>
                        <author>Bundesvorstand (dort beschlossen am: 12.12.2025)</author>
                        <guid>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/auschluss-der-mitgliedsgruppen-in-hagen-49173</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die 52. Bundesmitgliederversammlung möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Mitgliedsgruppen des Bundesverbandes mit Zuordnung zu Hagen beziehungsweise zur FernUniversität in Hagen werden aus dem Bundesverband ausgeschlossen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div><h2>Begründung der Dringlichkeit</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 13 Dec 2025 10:24:22 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D3: Campusgrün Hagen</title>
                        <link>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/campusgrun-hagen-49038</link>
                        <author>André Stephan, Nabiha Ghanem, Carsten Fedderke (Campusgrün Hagen)</author>
                        <guid>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/campusgrun-hagen-49038</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die 52. Bundesmitgliederversammlung möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Campusgrün Hagen (Hochschulgruppe an der FernUniversität in Hagen) wird als Mitglied in den Campusgrün Bundesverband aufgenommen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich.</p></div></div><h2>Begründung der Dringlichkeit</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 13 Dec 2025 09:21:54 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D1: Außerkraftsetztung Satzung</title>
                        <link>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/Ausserkraftsetztung-Satzung-61928</link>
                        <author>Campusgrün Bundesvorstand (dort beschlossen am: 12.12.2025)</author>
                        <guid>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/Ausserkraftsetztung-Satzung-61928</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesmitgliederversammlung möge beschließen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 11 Abs. 1 Nr. 12 der Satzung des Verbandes grün alternativer Hochschulgruppen die 52. Bundesmitgliederversammlung außer Kraft zu setzen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div><h2>Begründung der Dringlichkeit</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 12 Dec 2025 17:00:42 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title> Pruefbericht 12.12.2025</title>
                        <link>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/pruefbericht-12-12-2025-38059</link>
                        <author>Rechnungsprüfer*innen (dort beschlossen am: 12.12.2025)</author>
                        <guid>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/pruefbericht-12-12-2025-38059</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/cg52/pruefbericht-12-12-2025-38059/embeddedpdf?file=%2Fcg52%2Fpruefbericht-12-12-2025-38059%2Fviewpdf%3FsectionId%3D53991"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 12 Dec 2025 12:32:01 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B7: Lennard Runkel</title>
                        <link>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/Lennard-Runkel-62219</link>
                        <author>Lennard Runkel (CampusGrün Münster)</author>
                        <guid>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/Lennard-Runkel-62219</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/cg52/Lennard-Runkel-62219/viewimage?sectionId=52144" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>21</dd><dt>Gruppe:</dt><dd>CampusGrün Münster</dd><dt>Hochschule:</dt><dd>Universität Münster</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Bewerbung als politischer/koordinatorischer Geschäftsführer von Campusgrün</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><strong>„Choo, choo, train a-trackin‘ down the track“ („One Way Ticket“ – Eruption, 1979)</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist Anfang Januar 2026, überraschend aber doch vorhersehbar herrscht Glatteis auf den deutschen Straßen, etliche Züge fallen aus. Ich stehe an Gleis drei am Mainzer Hauptbahnhof. Vor ein paar Tagen habe ich einige Kilometer von hier am Rheinufer mit meinen Eltern den Start des neuen Jahres gefeiert. Nun warte auf den ICE zurück nach Münster. Auf der Anzeigetafel läuft ein Text durch „Heute ca. 30 Minuten später.“ Mit einigen Minuten Verspätung fährt mein Zug dann ein. Heute ohne Reservierungen, weil Ersatzzug. Ich steige ein. Nach etwas suchen finde ich eine kleine Nische an der Tür zwischen zwei Wagen, in der ich es mir bequem mache. So bequem es man sich mit zwei Koffern und einem Rucksack in einem überfüllten Zug machen kann. Der Zug fährt los. Ich schaue aus dem Fenster der Zugtür und denke nach:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><strong>„Dear Diary, I’m on my way to madness“ („Lucky Day“ – Sasha, 2006.)</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Fahrt zurück nach Münster bedeutet nicht nur der Start in ein neues Jahr, sondern auch die Rückkehr in den ganz normalen Studienwahnsin. In drei Wochen schreibe ich Klausuren. Habe ich schon angefangen zu lernen? Nope. Wann war ich eigentlich das letzte mal in dieser einen Vorlesung? Ich kann mich nicht mehr erinnern. Aber das was ich erlebe unterscheidet sich kaum von vielen anderen Studierenden. Ich bin einer von vielen Studierenden, die an diesem Tag zurück von ihrer Familie in ihre Hochschulstadt fahren. Einer von vielen mit den gleichen Gedanken daran, was das neue Jahr und die Klausurenphase wohl bringen wird. Und dazu tritt der ganz normale Studi-Alltag. Manche suchen nach einer Wohnung, weil ihre Zwischenmiete ausläuft. Andere sitzen schon seit zwei Stunden in der Regionalbahn. Sie haben bis jetzt noch keine Wohnung in ihrer Studienstadt gefunden und pendeln täglich in der Hoffnung noch einen Platz in der Bib oder ihrem Seminar zu bekommen. Aber ist das wirklich alles? Soll ein Studium wirklich so funktionieren? Oder besser gefragt: Wie soll ein Studium so wirklich funktionieren?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><strong>„Dream on, dream on, dream on, dream until your dream comes true“ („Dream on“ – Aerosmith, 1973.) und </strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vor nun etwas mehr als 55 Jahren versprach Willy Brandt „Bildung für alle.“ Die zentrale Maßnahme: Ein Rechtsanspruch auf individuelle finanzielle Förderung für alle, die keine ausreichenden Mittel zur Verfügung hatten, um zu studieren, in Form des Bundesausbildungsförderungsgesetzes, oder kurz: BAföG. Zu Beginn hatte etwa die Hälfte der Studierenden Anspruch auf BAföG. Ein Studium war damit für viele Menschen erstmals eine realistische Option und das BAföG ermöglichte es erst vielen, wie auch meinen Eltern, als erste in der Familie zu studieren. Dabei stand ein Studium nicht nur für neue Ausbildungs- und Berufschancen, sondern war auch stark mit einem persönlichen wirtschaftlichen Aufstieg verbunden. Für viele Menschen bedeutete das erstmalig in der Familie damit eine Möglichkeit zum sozialen Aufstieg und damit ein Aufstieg in soziale Schichten, die ihnen bislang verwehrt geblieben sind. Diese Reformen waren damals entscheidend für viele die sich heute Akademiker*innen nennen dürfen. Doch was bleibt davon? Was sind die aktuellen Herausforderungen des Hochschulsystems? Aber auch vor welchen Herausforderungen stehen wir Studierende als Menschen und als gesellschaftliche Gruppe?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><strong>&quot;I work all night I work all day to pay the bills I have to pay. Ain&#039;t it sad?&quot; (Money, Money, Money&quot; – ABBA, 1976.)</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Medial ganz prominent fällt auf, dass bei den Hochschulen gekürzt wird. In Nordrhein-Westfalen konsolidiert schwarz-grün den Landeshaushalt unter anderem durch Einsparungen in Höhe von 120 Millionen Euro bei den Universitäten und Hochschulen. In Sachsen sollen unter anderem zweckgebundene Mittel für Gleichstellung und Modernisierung durch das CDU geführte Wissenschaftsministerium gekürzt werden. In Berlin hat schwarz-rot den Universitäten rund acht Prozent der Mittel gestrichen. Am Ende sind viele Einsparmaßnahmen nicht im ursprünglich geplanten Umfang eingetreten. Aber der Trend ist klar. In den Zeiten klammer Staatskassen, soll nicht nur unsozial bei sozialen Sicherungssystem gekürzt werden, sondern auch bei der Bildung. Und genau das ist fatal.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich schaue aus dem Fenster und denke zurück an meine Zeit als AStA-Finanzreferent. Bei den Sozialdarlehen und den Anträgen für den Krisenfonds, die ich bearbeitet hatte, kommt jetzt zur Rückmeldung im Studium wieder eine Antragswelle. Viele Studierende können es sich nicht mal leisten, den Semesterbeitrag zu zahlen. Ich hole mein Handy heraus und google: Laut der Sozialerhebung des Deutschen Studierendenwerks haben etwa ein Drittel der Studierenden weniger als 800 € zur Verfügung. Durchschnittlich geben Studierende etwa 410 € im Monat für Miete aus. Das BAföG sieht jedoch nur 360 € als Wohnkostenpauschale vor. Die Folge: Viele Studierende müssen neben dem Studium abreiten gehen. Und das gerade nicht, um sich mal einen Urlaub zu leisten, sondern um das Mindeste ihres Lebensunterhalts zu bestreiten. Dabei ist die lange Bearbeitungsdauer beim BAföG für viele Studierenden finanziell fatal, denn auch wenn eine Fortzahlung unter Vorbehalt gewährt wird, können bei verändertem Anspruch Zahlungen zurückgefordert werden. Ich lese weiter:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><strong>„Die Leute fingen an zu reden, aber keiner bot Conny Hilfe an“ („Am Tag als Conny Kramer starb“ – Juliane Werding, 1972.)</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>„Bereits vor der Coronapandemie konnte festgestellt werden, dass Studierende zunehmend unter Stress, depressiven Symptomen oder einer Kombination aus beidem leiden (Grützmacher et al., 2018). Da das Studium mit zahlreichen stressrelevanten Faktoren, die Leistungs- oder Zeitdruck verbunden steigern, verwundert es nicht, dass das allgemeine Stresserleben von Studierenden in Deutschland auf einem hohen Niveau ist (Sendatzki &amp; Rathmann, 2022).“ Problematisch ist, dass diese Erkrankungen in der Regel beim Studium nicht mitgedacht werden. Es gibt zwar teilweise Beratungsangebote, die jedoch häufig ebenfalls überbelastet sind. Ich erinnere mich daran, wie ich die Vertragsanpassung unterschrieben hatte, mit der wir die Wochenstunden unserer psychologischen Beratung im AStA erhöht hatten, weil der Andrang so hoch war. Aber auch auf einen Psychotherapieplatz wartet man teils Jahre, wenn man nicht privatversichert oder Selbstzahler*in ist. Einige der betroffenen Studierende stürzt das in eine mentale Krise, zum Teil mit fatalen Folgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><strong>„But take your time, think a lot, think of everythin you’ve got“ („Father and Son“ – Cat Stevens, 1970.)</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein Zug hält in Essen. Ich steige aus. Mein Anschlusszug ist eben abgefahren, aber am Gleis nebenan fährt ein anderer Zug in meine Richtung. In 40 Minuten. Ich setze mich auf eine Bank und sehe zu wie ein paar Gleise weiter Züge ein- und ausfahren. Und ich denke nach. Wer sitzt da wohl drin? Wo wollen die Leute hin? Was bewegt sie? Sitz dort vielleicht der alleinerziehende Vater, der sein Kind zum Arzt bringt oder das Pärchen, das in den Urlaub fährt? Und ich realisiere: Vielleicht geht es mir persönlich auch gar nicht so schlecht. Vielleicht bin ich gerade mit meiner eigenen Situation überfordert. Vielleicht brauche ich einfach etwas Hoffnung. Eine andere Perspektive auf die Dinge. Eine Perspektive, die die Problemstellung nicht kleinredet, aber die Laut ist. Laut, indem sie aufzeigt, wie es Studierenden und jungen Menschen geht. Eine Perspektive, die deutlich macht – nein eine Perspektive die brüllt und schreit und kritisiert, wie ein überkommenes System aus Leistungsdruck und sozialer Ungleichheit all diejenigen Menschen verheizt, die sich im nicht anpassen können oder wollen. Aber was kann ich allein da schon machen? Was sind meine Möglichkeiten als einfacher Student?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><strong>„Irgendwann laufen wir zusamm’n, weil uns einfach nichts mehr halten kann“ („Durch den Monsun“ – Tokio Hotel, 2005.)</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aber ich bin nicht allein. Jedenfalls nicht im Kampf für ein gerechtes und freies Studium ohne Leistungsdruck. Campusgrün ist einer der größten politischen Studierendenvertretungen bundesweit. Seine Mitgliedsgruppen räumen bei den Wahlen zu Studierendenvertretungen regelmäßig die meisten Stimmen ab. Allein in Münster ist die Fraktion im Studierendenparlament mit 13 von 31 Sitzen und etwa 40% mehr als doppelt so groß, wie die nächstkleinere Fraktion der Juso-HSG. An vielen anderen Hochschulen ist das ähnlich. Und genau da vor Ort ist mit unser größtes Potenzial positive Veränderungen anzustoßen. Denn Campusgrün profitiert als basisdemokratischer Studierendenverband extrem von den vielfältigen Perspektiven, die seine Mitglieder in den Bundesverband einbringen. Das durfte ich in den vergangenen anderthalb Jahren, die ich Bundesverband aktiv auf BMVen, als Datenschutzbeauftragter und Schiedsgericht war, miterleben. Obwohl Campusgrün mit seinen aktiven Mitgliedsgruppen zwar ein stark aufgestellter Verband ist, lassen sich viele große und strukturelle Probleme nur auf Landes- und Bundesebene lösen. Daher möchte ich anstreben, dass Campusgrün in den nächsten Jahren in jedem Bundesland einen aktiven Landesverband hat. Da ist es die Aufgabe des Bundesvorstands zu unterstützen und zu koordinieren. Allerdings muss auch der Bundesverband/Verein weiterhin sichtbar bleiben. Neben eigenen Bildungsseminaren, Pressemitteilungen und Social Media Postings müssen wir aber auch unsere Verbindung zur Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nutzen. Denn faktisch handelt es sich bei den Grünen trotz teilweise inhaltlicher Differenzen und unterschiedlicher Ausprägungen der Nähe der Mitgliedsgruppen, um die Partei, über die wir unseren Themen bundespolitisch am effektivsten platzieren können. Wichtig ist mir aber dabei, dass die Mitgliedsgruppen vor Ort ihre Autonomie insbesondere im Verhältnis zur Partei behalten. Dazu möchte euer Ansprechpartner im Bundesvorstand sein. Und das mit dem Anspruch, dass ihr in die wesentlichen den Verband/Verein betreffenden Angelegenheiten eingebunden werdet. Dabei möchte ich gerne den angestoßenen Prozess zur Integration des Verbandes in den Verein und schlussendlich die Auflösung des Verbandes in meiner Amtszeit begleiten. In diesem Prozess sollen die Mitgliedsgruppen die Möglichkeit bekommen, selbst die zukünftige Vereinssatzung mitzugestalten, bevor sie sich für die Auflösung des Verbands entscheiden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><strong>„Vollgas, linke Spur, es wird nie wieder dunkel“ („photosynthese“ – Dilla, emi x, 2021)</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Inzwischen sind knapp 40 Minuten vergangen. Der Zug fährt ein. Die Türen öffnen sich. Ich schnappe mir meine Koffer und den Rucksack und steige ein. Vom Bahnsteig höre ich die Durchsage der Computerstimme: &quot;Meine Damen und Herren an Gleis 5: Bitte steigen Sie ein. Vorsicht an den Türen und bei der Abfahrt des Zuges.&quot; Die Schaffnerin pfeift. Steigt ihr ein?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Auszug aus meinem Lebenslauf</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Präsident des 68. Studierendenparlaments</strong><br>
Studierendenschaft der Universität Münster, KdöR (48149 Münster, NW)<br>
06/2025 – heute</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>studentisches Mitglied und stellvertretender Vorsitzender der ständigen Senatskommission für Lehre und Studium</strong><br>
Universität Münster (48149 Münster, NW)<br>
04/2025 – heute</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Mitglied und organisatorisch-verantwortliche Person des Bundesschiedsgerichts</strong><br>
Campusgrün - Bundesverband grün-alternativer Hochschulgruppen (10115 Berlin, BE)<br>
11/2024 – heute</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Fraktionsvorsitzender der CampusGrün-Fraktion im 67. Studierendenparlament</strong><br>
Studierendenschaft der Universität Münster, KdöR (48149 Münster, NW)<br>
07/2024 – 06/2025</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>ordentliches Mitglied der Fachschaftsvertretung Jura</strong><br>
Studierendenschaft der Universität Münster, KdöR (48149 Münster, NW)<br>
07/2024 – heute</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Datenschutzbeauftragter</strong><br>
Campusgrün - Bundesverband grün-alternativer Hochschulgruppen (10115 Berlin, BE)<br>
05/2024 – heute</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Finanzreferent des Allgemeinen Studierendenausschusses</strong><br>
Studierendenschaft der Universität Münster, KdöR (48149 Münster, NW)<br>
03/2024 – 05/2025</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Mitglied im Schulträgerausschuss als Vertreter der Kreissschüler*innenschaft</strong><br>
Kreistag Mainz-Bingen (55218 Ingelheim am Rhein, RP)<br>
02/2022 – 11/2022</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Mitglied im Vorstand</strong><br>
Kreisschüler*innenvertretung Mainz-Bingen (55218 Ingelheim am Rhein, RP)<br>
11/2021 – 11/2022</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 12 Dec 2025 11:13:21 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Schluss mit der Prokrastination beim Klimaschutz</title>
                        <link>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/motion/96259</link>
                        <author>Campusgrün Bundesvorstand (dort beschlossen am: 27.11.2025)</author>
                        <guid>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/motion/96259</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Campusgrün ist die verbindliche Stimme für ökologische Verantwortung und Klimagerechtigkeit an unseren Hochschulen. Wir bekennen uns zur ökologischen Verantwortung und benennen Klimaschutz als zentralen Punkt der Generationengerechtigkeit. Als einflussreichster Hochschulgruppenverband in Deutschland setzen wir uns mit unseren Mitgliedsgruppen bundesweit für echten Klimaschutz ein. Als Campusgrün verstehen wir uns als Lobbyist*innen für eine lebenswerte Zukunft, in der Klimaschutz an den Universitäten konkret angepackt und spürbar wird. Dabei ist die Partei Bündnis 90/Die Grünen parlamentarischer Hebel für Campusgrün, um Forderungen aus der Studierendenschaft auf allen Ebenen zu adressieren. Gleichzeitig kämpfen wir mit unseren anderen Bündnispartner*innen für unsere politische Vision auf der Straße, in den universitätren Gremien und auf unseren Campussen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ökologische Fragen sind immer auch soziale Fragen und Gerechtigkeitsfragen . Studierende gehören zu den Gruppen, die am stärksten von der Klimakrise betroffen sind: Wegen zu hoher Mieten müssen sie dort leben, wo sich die Hitze staut, wenig Grün Erholung verspricht, und sich Autos und die Menschen den Platz wegnehmen. Das unsinnige Festhalten an teuren, fossilen Energien merken sie schnell und deutlich im Geldbeutel. steigenden Mieten, Lebenshaltungskosten und Energiepreisen betroffen sind. Viele sind armutsgefährdet oder bereits armutsbetroffen: Durchschnittlich leben Studierende von einem Budget, das 500 Euro unter der Armutsgrenze liegt. Junge Menschen sind von den Folgen des Klimawandel. Weniger Lebensqualität und gesundheitliche Probleme durch zunehmende Extremwetterereignisse, steigende Kosten für Mobilität sowie hohe Energiepreise treffen diejenigen am stärksten, die ohnehin schon am wenigsten haben. Eine sozial gerechte Antwort auf die Klimakrise ist für uns daher keine politische Leerformel sein, sondern Ziel unseres Handelns. Wir fordern deshalb endlich das Klimageld. Es soll dafür sorgen, dass Klimaschutzmaßnahmen nicht Menschen mit geringen Einkommen zusätzlich belasten, sondern, die entlasten, die ohnehin schon kaum über die Runden kommen. Das Klimageld ist für uns Studis ein Gebot der Gerechtigkeit und eine Frage der politischen Glaubwürdigkeit für die Bundesregierung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch die Hochschulen selbst stehen im Zentrum der notwendigen Transformation. Ökologische Campusse dürfen kein Zukunftsversprechen bleiben, sondern stärken den Wissenschaftsstandorts Deutschland. Ein Land der Vordenker*innen und Verantwortungsträger*innen braucht ökologische und soziale Hochschulen. Energieeffiziente Gebäude, nachhaltige Infrastruktur, resiliente Forschung und Verwaltung und moderne Lernbedingungen sind nicht nur gut für das Klima, sondern machen unsere Universitäten attraktiver - für Studierende, Forschende und Unternehmen von hier und überall. . Um diese Transformation zu ermöglichen, brauchen die Hochschulen verlässliche finanzielle Unterstützung. Wir fordern deshalb, dass Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität bereitgestellt werden, um massive Investitionen in klimaneutrale Hochschulstrukturen zu ermöglichen und dauerhaft abzusichern. Die ökologische Modernisierung der Hochschulen ist kein Luxusprojekt, sondern Grundvoraussetzung für eine zukunftsfähige Bildungslandschaft. Die derzeitige Kürzungspolitik an Hochschulen geht in eine komplett falsche Richtung: Sie verhindern, dass die Forschung und Lehre in Deutschland in eine grüne, hoffnungsvolle Zukunft aufbrechen können. Dabei leisten Universitäten unschätzbar wichtige Beiträge für unsere Gesellschaft. Forschende bekommen zu wenig Geld und zu viel Bürokratie. Das lähmt ihre Kreativität und dämpft ihre Fähigkeit, wissenschaftliche Durchbrüche in den drängenden Themen unserer Zeit zu finden. Die Erforschung um Klimaschutztechnologien, Biodiversität, vertrauensvolle KI, Krebstherapien, oder der besonderen Krankheiten von FLINTA und Nicht-Weißen Personen - überall liefern alle Wissenschaften einen Beitrag zum Wohl unserer Gesellschaft. Sie verdient mehr, nicht weniger Unterstützung! Für Studierende sind Universitäten ein Ort, der Aufstieg durch Bildung und sozialen und kulturellen Austausch verspricht. In der Lehre leisten unsere Hochschulen einen auch international hoch geschätzten Beitrag zur Bildung. Wer hier kürzt, beschneidet unsere Zukunftschancen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Klimapolitik ist für uns Studierende insbesondere auch Mobilitätspolit. Eine starke Bahn ist dafür zentral. Statt über teure und ineffiziente Verkehrskonzepte zu diskutieren, müssen Schiene und öffentlicher Nahverkehr ausgebaut, modernisiert und bezahlbar sein. Ein bundesweites Deutschland-Semesterticket, entkoppelt vom Preis des Deutschlandtickets, ist ein entscheidender Beitrag dazu. Studierende brauchen Mobilität, die sie sich leisten können.Zugleich müssen klimafreundliche Verkehrsmittel gestärkt werden. Ein günstiges und verlässliches Semesterticket sorgt dafür, dass die Verkehrswende an den Hochschulen nicht nur angekündigt, sondern tatsächlich umgesetzt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nicht zuletzt braucht es gute Arbeitsbedingungen für Studierende und Beschäftigte in Zeiten des Wandels. Die ökologisch-soziale Transformation darf nicht auf dem Rücken prekär Beschäftigter stattfinden. Verlässliche Rahmenbedingungen sind unverzichtbar, um jungen Menschen Sicherheit zu geben. Wir fordern eine Stärkung der Tarifbindung, damit mehr Beschäftigte unter fairen Bedingungen arbeiten können. Gleichzeitig braucht es einen armutsfesten Mindestlohn, der auch für Studierende gilt. Viele junge Menschen finanzieren ihr Studium durch Nebenjobs und dürfen dabei nicht an Löhne gebunden sein, die kaum zum Leben reichen. Ein Mindestlohn, der Armut verhindert und gleiche Rechte für Studierende schafft, ist ein zentraler Baustein für Chancengerechtigkeit.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 11 Dec 2025 18:44:31 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B6: Katie Hotham</title>
                        <link>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/Katie-Hotham-58647</link>
                        <author>Katie Hotham (KV Trier-Saarburg)</author>
                        <guid>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/Katie-Hotham-58647</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/cg52/Katie-Hotham-58647/viewimage?sectionId=52144" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>20</dd><dt>Gruppe:</dt><dd>Campus Grün Trier</dd><dt>Hochschule:</dt><dd>Universität Trier</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund:innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich bin Katie Hotham, 20 Jahre alt, und studiere im ersten Semester Soziologie und Politikwissenschaften an der Universität Trier. Seit meinem Studienbeginn engagiere ich mich bei Campus Grün Trier und bin ebenfalls Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch mein Studium und meinen Alltag an der Uni beschäftige ich mich viel mit Fragen von Chancengleichheit und gesellschaftlicher Teilhabe. Besonders am Herzen liegt mir, wie Hochschulen Studierende mit migrantischem Hintergrund besser unterstützen können und wie Nachhaltigkeit im Uni-Kontext konkret gelebt werden kann. Auch ein respektvolles und diverses Miteinander am Campus ist mir wichtig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In den letzten Monaten habe ich erlebt, wie wertvoll politische Hochschulgruppen sein können. Nicht nur wegen der Inhalte, sondern auch, weil sie Räume schaffen, in denen Austausch und Mitgestaltung möglich werden, sind sie essenziell. Dieses Miteinander und die Erfahrung, wie viel gemeinsam entstehen kann, haben mich motiviert, mich stärker einzubringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit meiner Bewerbung für den Bundesvorstand möchte ich vor allem die überregionale Zusammenarbeit unterstützen. Ich arbeite gerne strukturiert, zuverlässig und mit Blick auf das große Ganze. Diese Stärken möchte ich einbringen, um die bundesweite Arbeit von Campus Grün gut zu begleiten und Abläufe zu erleichtern, sodass andere ihre inhaltlichen Projekte bestmöglich verfolgen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Herzliche Grüße</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Katie Hotham</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 11 Dec 2025 17:27:34 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B5: Maximilian Speiser</title>
                        <link>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/Maximilian-Speiser-4074</link>
                        <author>Maximilian Speiser (KV Trier-Saarburg)</author>
                        <guid>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/Maximilian-Speiser-4074</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/cg52/Maximilian-Speiser-4074/viewimage?sectionId=52144" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>19</dd><dt>Gruppe:</dt><dd>Campus Grün Trier</dd><dt>Hochschule:</dt><dd>Universität Trier</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund:innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein Name ist Maximilian Speiser, ich bin 19 Jahre alt und studiere im ersten Semester Umweltbiowissenschaften an der Universität Trier.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Meine politisches Bewusstsein ist sehr eng mit dem Umweltschutz verknüpft. Seit ich als Jugendlicher ein tieferes Verständnis für das Problem der Klimakrise entwickelte, engagiere ich mich bestmöglich, um dem entgegenzuwirken. Seit meinem Umzug nach Trier und Beginn des Studiums bin ich Mitglied bei Campus Grün Trier, sowie auch bei Bündnis 90/Die Grünen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch Campus Grün Trier hatte ich von Anfang an die Möglichkeit, die Welt der Hochschulpolitik zu erleben. Dabei ist mir direkt aufgefallen, wie erfüllend Engagement in diesem Bereich sein kann und wie viel dadurch für die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit erreicht werden könnte. Dann habe ich von der Möglichkeit erfahren, mich im Bundesverband zu engagieren, wo die Möglichkeit zur Veränderung noch größer ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Konkret möchte ich bundesweite Initiativen an Hochschulen zur Verbesserung der Umweltschutzmaßnahmen, beispielsweise durch das Pflanzen von Bäumen, der Renaturierung von Flächen und das Entfernen von Müll, anstoßen.<br>
Des Weiteren ist mir der Erhalt der Biodiversität ein wichtiges Anliegen. Auch hier möchte ich überregionale Aktionen planen, um die Hochschulen zu Vorreitern im Kampf gegen den Artenschwund zu entwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zusammenfassend: ich will verändern. Ich möchte, dass Campus Grün über seine lokalen Vertreter:innen echte Veränderung an den Hochschulen bewirken kann. Als Vorstandsmitglied möchte ich dabei eine planende, vernetzende und koordinierende Rolle übernehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Herzliche Grüße<br>
Maximilian Speiser</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 11 Dec 2025 17:25:58 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B4: Cora Merzbach</title>
                        <link>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/Cora-Merzbach-39374</link>
                        <author>Cora Merzbach (KV Trier)</author>
                        <guid>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/Cora-Merzbach-39374</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/cg52/Cora-Merzbach-39374/viewimage?sectionId=52144" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>21</dd><dt>Gruppe:</dt><dd>Campus Grün Trier</dd><dt>Hochschule:</dt><dd>Universität Trier</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>mein Name ist Cora Merzbach, ich bin 21 Jahre alt und ich studiere Politikwissenschaften und Soziologie an der Universität Trier.<br>
Seit April 2024 bin ich Mitglied bei Campus Grün Trier, im September 2024 wurde ich zur Sprecherin unserer damals sehr kleinen und organisatorisch angeschlagenen Hochschulgruppe gewählt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als ich Sprecherin wurde, bestand unsere HSG faktisch aus Improvisation: keine Struktur, keine Kontinuität, kaum Wahrnehmbarkeit. Wir sind von einer Notfallsitzung zur nächsten gestolpert. Mir war sofort klar, wenn wir Campus Grün vor Ort stärken wollen, brauchen wir Stabilität, Verlässlichkeit und sichtbare Präsenz auf dem Campus. Also habe ich gemeinsam mit meinen Co-Sprechern konsequent angefangen, Strukturen aufzubauen. Heute treffen wir uns jeden Dienstag um 18 Uhr. Dieser Wiederaufbau zahlt sich aus. In diesem Semester konnten wir viele motivierte Neumitglieder gewinnen und sind zweit stärkste Kraft bei der letzten StuPa-Wahl geworden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Januar 2025 zog ich erstmals ins Studierendenparlament ein, wo Campus Grün Trier 6 von 25 Sitzen erhalten hatte. Zudem habe ich ein Jahr im AStA im Nachhaltigkeitsreferat gearbeitet. Dadurch kenne ich die Strukturen der Uni und die typischen Herausforderungen kleiner Hochschulgruppen: die Machtverhältnisse, die fehlenden Ressourcen und die fehlende Sichtbarkeit, sowie personelle Schwankungen, mit denen kleine Hochschulgruppen strukturell kämpfen müssen. Ich weiß, wie mühsam politische Arbeit ohne große Teams sein kann, und genau deshalb möchte ich kleine Hochschulgruppen entlasten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Außerdem bin ich derzeit Sprecherin der Grünen Jugend Trier und Trier-Saarburg, hier konnte ich beobachten, welche Sorgen, Ängste und auch Hoffnungen Schülis im Bezug auf ihre Zukunft an der Uni haben. Nicht selten hört man nicht nur vor der Angst keine Freund:innen zu finden, sondern auch von existentiellen Sorgen. „Wie bekomme ich mein Leben finanziert, wie geht das überhaupt?“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Studis stehen unter einem hohen finanziellen Druck: Wohnungsnot und explodierende Mieten treiben viele in überteuerte oder unzumutbare Unterkünfte, während gleichzeitig die Preise von Wohnen, in Mensen und generelle Lebenskosten weiter steigen. Dabei ist ein Studium längst ein Vollzeitjob: Vorbereitung, Vorlesungen, Seminare, Tutorien, Nacharbeiten und schließlich alles auch noch lernen. Niemand sollte trotz BAföG gezwungen sein, mehrere Nebenjobs neben dem Studium anzunehmen, nur um über die Runden zu kommen. Doch selbst das BAföG kommt oft zu spät oder wird vielen gar nicht bewilligt, sodass Studierende monatelang in Unsicherheit leben. Zusätzlich verschärfen Leistungsdruck, Klausuren (die oftmals dazu dienen, die Menge an Studis zu reduzieren), überfüllte Seminare und zu volle Vorlesungen die Situation. Auch werden Veranstaltungen in teilweise zu kleine Räume gelegt, in der Annahme, dass im Verlauf des Semesters genug Studierende aufgeben oder wegbleiben. Diese Mischung aus struktureller Unterversorgung, hohem psychischen Druck und systematischen Hürden belastet Studierende enorm und gefährdet nicht nur ihr Studium, sondern auch ihre mentale Gesundheit. Es braucht endlich bezahlbaren Wohnraum, verlässliche soziale Sicherung und faire Studienbedingungen, damit Bildung kein Privileg ist und niemand durch das System zermürbt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wie kam es zu meinem politischen Engagement?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein politisches Fundament habe ich bei Fridays for Future gelegt. Dort habe ich gelernt, dass Veränderung nicht „von oben“ kommt, sondern nur durch entschlossenen, oftmals unbequemen Druck von Menschen, die sich nicht damit abfinden wollen, dass Klimazerstörung, Ungerechtigkeit und politisches Wegschauen zur Normalität gehören. Für mich ist Klimapolitik keine abstrakte Zukunftsfrage, sondern eine reale Überlebensfrage und damit untrennbar mit sozialer Gerechtigkeit, Antifaschismus und Feminismus verbunden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Parallel spüre ich, wie viele von euch, den immer stärker werdenden Rechtsdruck an Universitäten und in der Gesellschaft. Ich sehe es als unmissverständliche Pflicht, dem nicht passiv zuzusehen. Deshalb war ich am 29. November auf der Demo in Gießen, um klarzumachen: Wenn rechte Ideologien lauter werden, müssen wir noch lauter und präsenter werden. Und wenn Rechte Wissenschaft, Feminismus und Klimaschutz angreifen, müssen wir uns schützend vor all Jene stellen, die dadurch bedroht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Genau diese Erfahrungen möchte ich nun auf Bundesebene einbringen. Ich weiß, wie es sich anfühlt, eine Gruppe von „zu klein, zu chaotisch, zu unsichtbar“ wieder zu einer aktiven Stimme zu machen. Ich möchte Hochschulgruppen bundesweit dabei unterstützen, sich zu vernetzen, voneinander zu lernen und gemeinsam stärker zu werden. Campus Grün lebt von Menschen, die mutig Strukturen aufbauen, Räume öffnen und politisches Engagement wieder attraktiv machen. Es bedarf Menschen, die nicht auf „bessere Zeiten“ warten, sondern Druck aufbauen, die klar sagen: „Klimagerechtigkeit, Feminismus und Antifaschismus sind keine optionalen Randthemen, sondern die Grundpfeiler einer gerechten Hochschule und Gesellschaft“. Genau dazu möchte ich als Bundessprecherin meinen Beitrag leisten. Ich bin überzeugt, dass Campus Grün ein entscheidender Ort politischer Bildung und emanzipatorischer Hochschulpolitik ist.<br>
Ich freue mich über euer Vertrauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit links-grün versifften Grüßen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Cora Merzbach</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ehrenamtliches Engagement</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 25.09.24 - jetzt Campus Grün Trier Vorstand</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 07.01.25 - jetzt Studierenden Parlament (StuPa)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 29.01.25 - jetzt AStA Nachhaltigkeitsreferat</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 30.10.24 - jetzt Heimrat Tarforst</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 15.05.2025 - jetzt Grüne Jugend Trier und Trier-Saarburg Vorstand</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 05.06.25 - jetzt Grünen Mitglied</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 10 Dec 2025 15:45:39 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A9: Rassismus und Polizeigewalt benennen, bekämpfen und mit Opfern solidarisieren! (vertagt von 51. BMV)</title>
                        <link>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/rassismus-und-polizeigewalt-benennen-bekampfen-und-mit-opfern-solidar-17992</link>
                        <author>CampusGrün Münster (dort beschlossen am: 02.05.2025)</author>
                        <guid>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/rassismus-und-polizeigewalt-benennen-bekampfen-und-mit-opfern-solidar-17992</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die 52. Bundesmitgliederversammlung von CampusGrün möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>“Die Bundesmitgliederversammlung von CampusGrün benennt vorherrschende rassistische Strukturen klar und solidarisiert sich mit den Opfern dieser Strukturen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Tod von Lorenz im April 2025 durch Polizeigewalt zeigt in aller Härte, wie dringend der Kampf gegen Rassismus und institutionelle Gewalt unsere politische Arbeit prägen muss. Auch an Hochschulen erleben BIPoC täglich Stigmatisierungen und strukturelle Diskriminierung. Als überwiegend weiße Gruppe müssen wir unsere Privilegien stetig reflektieren und daraus lernen. Dafür sollten wir uns selbst zurücknehmen aber auch andere Hochschulgruppen, Universitätsleitungen und politische Handlungsträger*innen dazu auffordern. Wir müssen BIPoC zuhören und ihre Perspektiven ernst nehmen, ihre Forderungen in unsere politische Arbeit integrieren, unsere Privilegien nutzen um Diskriminierung und Rassismus abzubauen und unsere eigenen Perspektiven nicht als universell setzen. Um die eigenen Rassismen zu erkennen und zu verstehen, brauchen wir an den Universitäten umfassende Angebote, die sich speziell an weiße Studierende richten. Konkret schlagen wir vor Kurse zu den Themen “Critical Whiteness” und “Allyship” zum Beispiel im Rahmen der Allgemeinen Studien oder vergleichbaren Modulen zu verankern. Darüber hinaus müssen diversitätssensible Hochschulstrukturen geschaffen werden, etwa durch Einrichtung unabhängiger Beschwerdestellen für Diskriminierungsfälle und antirassistische Schulungen für Lehrende und Verwaltungspersonal.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesvorstand wird beauftragt ebenfalls bei der politischen Arbeit von CampusGrün auf Bundesebene und insbesondere gegenüber den zuständigen politischen Akteur*innen Deutschlands Rassismusproblem klar zu benennen. Aufklärung wird meistens durch Angehörigen und Aktivist*innen eingefordert, dass Communities dies einfordern müssen und diese Aufklärung nicht von Seiten der Politik und Behörden kommt, ist bezeichnend. Polizeigewalt und rechte Strukturen in Institutionen müssen flächendeckend und öffentlich transparent aufgearbeitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>CampusGrün verpflichtet sich zudem selbst, die eigene Organisation antirassistisch weiterzuentwickeln durch regelmäßige interne Workshops zu &quot;Critical Whiteness&quot; und Rassismuskritik, aktive Vernetzung und Zusammenarbeit mit antirassistischen Initiativen, die Berücksichtigung antirassistischer Perspektiven bei der Arbeit in Gremien und Arbeitsgruppen sowie die Schaffung von Räumen, in denen BIPoC ihre Anliegen einbringen können, ohne Bildungsarbeit für weiße Mitglieder leisten zu müssen.&quot;</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerade als überwiegend weiße Gruppe dürfen wir uns nicht aus der Verantwortung nehmen und müssen rassistische Strukturen klar bennen und sie eben auch auf die Tagesordnung setzt. Gerade jetzt ist es von unabdingbarer Wichtigkeit laut für Gerechtigkeit zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weitere Begründung erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 10 Dec 2025 13:46:09 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A9: Rassismus und Polizeigewalt benennen, bekämpfen und mit Opfern solidarisieren! (vertagt von 51. BMV)</title>
                        <link>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/motion/96104</link>
                        <author>CampusGrün Münster (dort beschlossen am: 02.05.2025)</author>
                        <guid>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/motion/96104</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die 51. Bundesmitgliederversammlung von CampusGrün möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>“Die Bundesmitgliederversammlung von CampusGrün benennt vorherrschende rassistische Strukturen klar und solidarisiert sich mit den Opfern dieser Strukturen. Auch an Hochschulen erleben BIPOC-Personen täglich Stigmatisierungen und strukturelle Diskriminierung. Als überwiegend weiße Gruppe müssen wir unsere Privilegien stetig reflektieren und daraus lernen. Dafür sollten wir uns selbst zurücknehmen aber auch andere Hochschulgruppen, Universitätsleitungen und politische Handlungsträger*innen dazu auffordern. Wir müssen BIPOC-Personen zuhören, ihren Forderungen nachkommen und unsere Privilegien nutzen, um Diskriminierung und Rassismus abzubauen. Um die eigenen Rassismen zu erkennen und zu verstehen, brauchen wir an den Universitäten umfassende Angebote, die sich speziell an weiße Studierende richten. Konkret schlagen wir vor Kurse zu den Themen “Critical Whiteness” und “Allyship” zum Beispiel im Rahmen der Allgemeinen Studien zu verankern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesvorstand wird beauftragt ebenfalls bei der politischen Arbeit von CampusGrün auf Bundesebene und insbesondere gegenüber den zuständigen politischen Akteur*innen Deutschlands Rassismusproblem klar zu benennen. Lorenz&#039; Tod zeigt in aller Härte, wie der Kampf gegen Rassismus und insbesondere Polizeigewalt uns in unserer Arbeit prägen muss. Aufklärung wird meistens durch Angehörigen und Aktivist*innen eingefordert, dass Communities dies einfordern müssen und diese Aufklärung nicht von Seiten der Politik und Behörden kommt, ist bezeichnend. Polizeigewalt und rechte Strukturen in Institutionen müssen flächendeckend und öffentlich transparent aufgearbeitet werden.”</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerade als überwiegend weiße Gruppe dürfen wir uns nicht aus der Verantwortung nehmen und müssen rassistische Strukturen klar bennen und sie eben auch auf die Tagesordnung setzt. Gerade jetzt ist es von unabdingbarer Wichtigkeit laut für Gerechtigkeit zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weitere Begründung erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 09 Dec 2025 19:00:37 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B3: Tim Oberding</title>
                        <link>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/Tim-Oberding-36607</link>
                        <author>Tim Oberding (KV Ingolstadt)</author>
                        <guid>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/Tim-Oberding-36607</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/cg52/Tim-Oberding-36607/viewimage?sectionId=52144" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>24</dd><dt>Gruppe:</dt><dd>GHG Regensburg</dd><dt>Hochschule:</dt><dd>Universität Regensburg</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ihr Lieben,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich bin Tim, 24 Jahre alt und studiere in Regensburg unter anderem den Master Demokratiewissenschaft. Seit November 2021 Mitglied bin ich bei den Grünen Mitlglied. An der Universität Regensburg habe ich die Perspektive von Studierenden im Senat, als AStA-Sprecher und in sämtlichen anderen Gremien vertreten. Entsprechend weiß ich was es heißt, sich in Gremien einzubringen und verstehe wie die Arbeit vor Ort abläuft. Dabei merke ich auch was finanzielle Einsparungen an Universitäten mit der Lehre machen, wie es ist, wenn man über statt mit den Studierenden redet und allen voran wie wichtig eine funktionierende Interessensvertretung ist, egal ob an der eigenen Hochschule oder bundesweit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich kandidiere für den Bundesvorstand, weil ich überzeugt bin, dass Campusgrün wieder eine stärkere, politisch spürbare Stimme werden kann, wenn wir Klarheit, Haltung und echte Repräsentation in den Mittelpunkt stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als ich in Regensburg mit Hochschulpolitik begonnen habe, war der Bundesverband für mich eher ein ferner Verband. Je mehr ich jedoch Einblick gewonnen habe, desto deutlicher wurde mir: Wir brauchen einen Verband, der wieder mutig, streitbar und progressiv ist - und der die vielfältigen Lebensrealitäten von Studierenden wirklich ernst nimmt. Der sich dem Rechtrutsch entgegenstellt und die psychische Gesundheit von Studierenden in den Blick nimmt. Und der seine Basis und interne Strukturen nicht vergisst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich möchte einen Verband, der sich klar für eine echte BAföG-Reform einsetzt, für bezahlbaren Wohnraum kämpft und die sozialen Fragen nicht an den Rand drängt. Einen Verband, der die Folgen der Hochschulkürzungen sichtbar macht und politisch Druck aufbaut, statt sich wegzuducken. Und gleichzeitig einen, der intern verlässlich, transparent und lebendig organisiert ist - ein Verband, in dem sich neue Menschen willkommen fühlen und Hochschulgruppen sich gegenseitig stärken. Und auch ihre Meinungen, Wünsche und Kritik äußern können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für mich geht es nicht um einen Titel, sondern um Verantwortung. Darum, Campusgrün bundesweit handlungsfähiger, lauter und progressiver zu machen. Ein Verband, der unbequem bleibt, wenn es notwendig ist - und nah an denen, für die wir uns alle einsetzen: Studierende.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb trete ich an und freue mich auf die kommenden Monate mit euch</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Euer Tim</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Politisches Engagement und Mitgliedschaften</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>09/2024 – 10/2025: AStA-Sprecher</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>10/2023 – heute: Mitglied des studentischen Konvents der Universität Regensburg</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>10/2023 – heute: studentischer Senator im Senat der Universität Regensburg</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>11/2021 – heute: Mitglied der Grünen Jugend und Bündnis 90/Die Grünen</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 09 Dec 2025 18:51:26 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title> Protokoll der 50. Bundesmitgliederversammlung</title>
                        <link>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/protokoll-der-50-bundesmitgliederversammlung-21320</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/protokoll-der-50-bundesmitgliederversammlung-21320</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/cg52/protokoll-der-50-bundesmitgliederversammlung-21320/embeddedpdf?file=%2Fcg52%2Fprotokoll-der-50-bundesmitgliederversammlung-21320%2Fviewpdf%3FsectionId%3D53991"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 09 Dec 2025 12:37:23 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>H1: Verabschiedung des Haushalt für 2026</title>
                        <link>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/Verabschiedung-des-Haushalt-fur-2026-29033</link>
                        <author>Ben Budt (Campusgrün Vorstand)</author>
                        <guid>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/Verabschiedung-des-Haushalt-fur-2026-29033</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Versammlung nimmt den Haushaltsplan für 2026 in der vorgelegten Fassung an.</p></div></div><h2>Haushaltsplan</h2><iframe class="pdfViewer" src="/cg52/Verabschiedung-des-Haushalt-fur-2026-29033/embeddedpdf?file=%2Fcg52%2FVerabschiedung-des-Haushalt-fur-2026-29033%2Fviewpdf%3FsectionId%3D54119"></iframe><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 09 Dec 2025 11:42:02 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B2: Ella Weinert</title>
                        <link>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/Ella-Weinert-54362</link>
                        <author>Ella Weinert (KV Berlin-Spandau)</author>
                        <guid>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/Ella-Weinert-54362</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/cg52/Ella-Weinert-54362/viewimage?sectionId=52144" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>29</dd><dt>Gruppe:</dt><dd>Grüne Liste der BHT</dd><dt>Hochschule:</dt><dd>Berliner Hochschule für Technik (BHT)</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Mitglieder,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich bin Ella Weinert und kandidiere für die quotierte Vorsitzposition von Campusgrün. Seit einem Jahr bin ich bereits Teil des Bundesvorstandes von Campusgrün. In der Funktion der Beisitzerin habe ich wertvolle Erfahrungen sammeln können und möchte diese nutzen, um diesen Verband weiter mitzugestalten und gleichzeitig mein Wissen an Kolleg*innen des folgenden Bundesvorstandes weiterzugeben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich studiere Biotechnologie im Master an der Berliner Hochschule für Technik (BHT). Seit vier Jahren bin ich in der Hochschulpolitik ehrenamtlich aktiv und habe hierbei gelernt meine Stimme gegen vermeintliche Autoritätspersonen zu erheben. Mein Augenmerk liegt auf der Sachlichkeit einer Diskussion und dem inhaltlich besten Outcome einer Debatte, welche alle demokratischen Stimmen hört und teilhaben lässt. Die Unterstützung von marginalisierten Gruppen ist mir stets ein wichtiges Anliegen. Deutlich wird dies durch das Positionspapier „Antireligiöse Diskriminierung“, welches ich verfasst und im Studierendenparlament (StuPa) durch die Grüne Liste der BHT erfolgreich in das StuPa im Sommer 2025 einbringen konnte. Im Rahmen der Hochschulkürzungen durfte ich als eine von drei direkt gewählten Vertreter*innen der Studierendenschaft im Akademischen Senat der BHT die neuen Vertragsverhandlungen mit dem Berliner Senat begleiten und für die Wissenschaftsfreiheit einstehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für die kommende Amtszeit bei Campusgrün möchte ich die verbandsübergreifenden Tätigkeiten des fzs weiterhin begleiten und für ein pluralistisches Meinungsbild unseres Verbandes eintreten. Die Gestaltung und Sicherung der Bildung von Studierenden und Schüler*innen hat für mich oberste Priorität. Für den Erhalt und die Stärkung unserer Demokratie ist die Bildung der jungen Menschen obligat. Schließlich ist die Bildung das höchste Gut unserer Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich möchte weiterhin als starke Stimme Campusgrün in der BAG WHT vertreten und unsere Impulse und Ansichten in die politischen Diskurse dieser Arbeitsgemeinschaft direkt einbringen. So wie es mir bereits im März 2025, während des Treffens in Köln möglich war, als das Thema „Machtmissbrauch“ vollumfänglich bearbeitet und eine klare Haltung, sowie Sensibilisierung innerhalb der BAG nachhaltig erarbeitet wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Rahmen meiner ehrenamtlichen Tätigkeit habe ich mehrfach Vorträge zum Thema der mentalen Gesundheit vor Erstsemesterstudierenden gehalten. Ziel war es, ihnen einen geschulten Blick für ihre eigene Gesundheit zu ermöglichen. Ein Vortrag pro Semester reicht nicht aus, um jungen Menschen ein hilfreiches Instrument an die Hand zu geben. Es braucht mehr. Leider findet die psychische Gesundheit von jungen Menschen wenig bis keine Beachtung in politischen Diskursen. Dies möchte ich gemeinsam mit Campusgrün ändern. Mir schwebt eine umfassende Aufklärung sowohl auf Social Media als auch über unsere Website vor. Bestenfalls sollen hierfür Seminare organisiert und von Professionellen ausgeführt werden. Therapieplätze sind ein rares Gut, welches in Ermanglung von Kassenzulassungen geändert werden muss. Hier ist es Aufgabe von Campusgrün laut auf diesen Missstand aufmerksam zu machen. Diesen Prozess möchte ich begleiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Bundessprecherin von Campusgrün möchte ich alle demokratischen Strömungen unseres Verbandes vereinen, um die bestmöglichen Bedingungen für die Zukunft von jungen Menschen zu schaffen. Besonders wichtig ist mir, dass wir unsere Demokratie schützen. Ich freue mich auf bevorstehende Debatten und bin auf unsere BMV gespannt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Herzliche Grüße</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ella Weinert</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ehrenamtliche Tätigkeiten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 12.10.2024 Vorstand KV Berlin-Spandau Bündnis 90/ Die Grünen Spandau</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 12.02.2025 Landesausschuss Berlin Ersatzdelegiert (LAG Wissenschaft)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 12.10.2024 Diversity-Rat Ersatzdelegiert (KV-Spandau)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 01.04.2025 Akademischer Senat BHT</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 01.04.2025 Akademische Versammlung BHT</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>20.12.2023 – 11.06.2025 Fachbereichsrat V der Berliner Hochschule für Technik (BHT)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>21.12.2022 – 11.08.2025 Studierenden Parlament (StuPa), Grüne Liste der Berliner Hochschule für Technik (BHT)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>26.01.2022- 08.06.2023 Finanzen und Vorstandsmitglied des Fachschaftsrates V der Berliner Hochschule für Technik (BHT)</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/cg52/Ella-Weinert-54362/viewimage?sectionId=52147" alt="Unterschrift (eingescannt)">]]></description>
                        <pubDate>Mon, 08 Dec 2025 22:58:28 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B1: Alisa Draken</title>
                        <link>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/Alisa-Draken-18193</link>
                        <author>Alisa Draken (KV Duisburg)</author>
                        <guid>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/Alisa-Draken-18193</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/cg52/Alisa-Draken-18193/viewimage?sectionId=52144" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>22</dd><dt>Gruppe:</dt><dd>Grüne Hochschulgruppe Duisburg-Essen</dd><dt>Hochschule:</dt><dd>Universität Duisburg-Essen</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ihr Lieben,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>manchmal fühlt es sich so an, als würde die politische Stimmung im Land kaum noch Luft zum Atmen lassen. Alles wirkt fragil, instabil, schwer vorhersehbar. Und genau dazwischen sitzen wir Studierende, die von keiner Krise verschont bleiben. Grade in diesen Momenten wird mir bewusst: wenn wir nicht laut bleiben, wird es niemand für uns tun.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Studieren unter multiplem Druck</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Studierende leben in einem Dauerzustand der Unsicherheit. Die Miete frisst oft das halbe Einkommen, BAföG-Bescheide kommen zu spät oder gar nicht und der Preis für alltägliche Ausgaben steigt schneller, als man hinterherrechnen kann. Gleichzeitig sollen wir im Studium funktionieren, Seminare besuchen, Prüfungen bestehen und am besten immer vor Ort sein. Egal wie eng es finanziell oder mental wird. Individuelle Lebensgeschichte, prekäre, mies bezahlte Nebenjobs und persönliche Hürden werden dabei nicht berücksichtigt. Das ist die ehrliche Realität und sie muss endlich Gehör finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Hochschulen in der Finanzierungskrise</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gleichzeitig wird an den Hochschulen so stark gekürzt, dass gute Lehre zur Mangelware wird. Module, Tutorien, ganze Studiengänge werden eingestellt, Forschungsstellen werden nicht verlängert, wichtige Angebote fallen weg. Wenn Stellen nicht besetzt werden, wenn Lehrangebote schrumpfen und Bibliotheken kürzer öffnen, dann spüren wir das am schnellsten. Diese Kürzungen reißen Löcher in Strukturen, die ohnehin fragil sind. Was eigentlich Räume für unabhängige Wissenschaft, Austausch, Forschung und Entwicklung sein sollten, läuft zunehmend im Ausnahmebetrieb. Hier werden nicht nur Angebote, sondern ganze Existenzen weggespart!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Antwort: Campusgrün</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich will politischen Druck erzeugen indem wir auf die Folgen der Hochschulkürzungen für uns Studierende, die Wissenschaft und Gesellschaft aufmerksam machen und gemeinsam mit unseren Mitgliedsgruppen deutlich machen, wie sehr sie den Studienalltag verändern. Gleichzeitig muss Studierendenarmut wieder dorthin, wo sie hingehört: in die politische Debatte. Dafür müssen wir Erfahrungen sichtbar machen, Bündnisse ausbauen und konkrete Forderungen zum BAföG, Wohnraum und fairer Arbeit weiterhin in politische Entscheidungsprozesse einbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Darüber hinaus ist es mir, aus einer kleinen Grünen-Hochschulgruppen-Perspektive, wichtig, die internen Strukturen durch einen regelmäßigen Austausch zwischen den Hochschulgruppen, niedrigschwellige Möglichkeiten für neue Menschen, transparente Prozesse und eine Arbeitsweise, die auf Teams setzt, zu stärken. So werden wir langfristig stabiler, offener und handlungsfähiger.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wer ich bin</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein Name ist Alisa, ich bin 22 Jahre alt, studiere Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen und engagiere mich seit meiner frühen Jugend politisch. Angefangen hat es bei Fridays for Future, mittlerweile bin ich bei der Grünen Jugend und der Hochschulpolitik gelandet. Im Dezember 2021 bin ich Mitglied der Grünen Hochschulgruppe (GHG) in Duisburg geworden und direkt zwei Wahlperioden lang als Referentin für Nachhaltigkeit und Mobilität, später für Hochschulpolitik, in den AStA gewählt worden. Dort konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln, von Verhandlungen zum deutschlandweit gültigem Semesterticket bis zum internationalen Austausch mit anderen Studierenden. Von 2023 bis 2025 wurde ich außerdem für die GHG in das Studierendenparlament und für zwei Wahlperioden als studentische Senatorin in den Senat gewählt. Durch diese vielfältige Gremienarbeit konnte ich lernen, wie man Konflikte moderiert, Kompromisse schmiedet und unter Druck handlungsfähig bleibt. Diese Erfahrungen konnte ich auch über zwei Jahre lang im Vorstand der Grünen Jugend Duisburg anwenden, für die ich anderthalb Jahre lang die politische Geschäftsführung übernehmen durfte. Mittlerweile bin ich aufgrund meines Umzugs nach Berlin und meinem neuen Job im Bundestag von den Ämtern zurückgetreten und werde von super tollen Menschen ersetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wie ihr merkt ist meine Freizeit ziemlich gefüllt mit Politik. Wenn ich nicht grade in der Politik koche, dann koche ich am liebsten 7 Tage die Woche vegane Ramen. Und wenn die Nachrichten nicht wieder einschlagen, dann schlage ich am liebsten meine Friends in Mau Mau.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ich möchte Bundessprecherin von Campusgrün werden weil ich will, dass Campusgrün bundesweit spürbarer wird. Politisch, kommunikativ, organisatorisch. Ich möchte dafür kämpfen, dass Campusgrün laut bleibt, unbequem ist und sich nicht wegduckt. Für eine Zukunft in der Bildung kein Privileg ist, Forschung frei bleibt und Hochschulen demokratische Orte der Vielfalt sind.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich freue mich, die kommenden Monate mit euch zu gestalten und euch bald zu sehen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eure Alisa</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Politisches Engagement und Mitgliedschaften</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>05/2023 – 12/2025 Politische Geschäftsführung, ab 03/2025 Beisitzerin im Vorstand der Grünen Jugend Duisburg</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>05/2023 – 06/2025 Mitglied des Studierendenparlaments</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>10/2022 – 10/2023, 10/2024 – 10/2025 studentische Senatorin im Senat der Universität Duisburg-Essen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>08/2022 – heute Mitglied Grüne Jugend und Bündnis 90/Die Grünen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>12/2021 – 06/2024 Referentin für Nachhaltigkeit und Mobilität, später Hochschulpolitik im AStA der Universität Duisburg-Essen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Jobs und Praktika</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>11/2025 – heute Social Media und Öffentlichkeitsarbeit für MdB Max Lucks</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>10/2025 – 11/2025 Praktikantin bei MdB Lamya Kaddor</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>03/2024 – 09/2025 Wahlkampfmanagerin für die Europa-, Bundestags- und Kommunalwahl und Öffentlichkeitsarbeit für Bündnis 90/Die Grünen Duisburg</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 08 Dec 2025 17:19:40 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Gegen neoliberale Regelstudienzeiten. Für mehr Individualität im Studium!</title>
                        <link>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/gegen-neoliberale-regelstudienzeiten-fur-mehr-individualitat-im-studi-60602</link>
                        <author>Laurenz Schulz (CampusGrün Münster)</author>
                        <guid>https://cg52.antragsgruen.de/cg52/gegen-neoliberale-regelstudienzeiten-fur-mehr-individualitat-im-studi-60602</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die 52. Bundesmitgliederversammlung von CampusGrün möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>“Ursprünglich als studierendenfreundlicher Rechtsanspruch konzipiert, um nicht während des Studiums die Streichung des Studiengangs befürchten zu müssen, dient die Regelstudienzeit heute zunehmend als Instrument politischer Steuerung und neoliberaler Optimierung. Die normative Umdeutung hin zu einem Maßstab für ‚richtiges‘ oder ‚falsches‘ Studieren führt zu finanziellen und psychischen Belastungen sowie gesellschaftlicher Stigmatisierung. Dies gilt es zu kritisieren. Wer länger studiert, gilt als „zu langsam“, was insbesondere durch das BAföG-System sanktioniert wird. Die Lebensrealität vieler Studierender findet dabei kaum Berücksichtigung. Idealisierte Bedingungen fürs Studium scheitern tagtäglich an überfüllten Lehrveranstaltungen, Lohnarbeit zur Finanzierung des Lebensunterhalts, psychischen Belastungen, gesundheitlichen Einschränkungen oder Care-Arbeit. Dennoch wird die Regelstudienzeit als Maßstab gesetzt, obwohl nur etwa jede dritte Person ihr Bachelorstudium innerhalb dieser Zeit abschließt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es braucht eine nachhaltige strukturelle Neuausrichtung der Studienzeitregelungen und einen klaren Bruch mit der Funktion der Regelstudienzeit als Druckmittel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als CampusGrün fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>Die Abschaffung der Regelstudienzeit als restriktives Kontrollinstrument sowie die Rückkehr zu einem ausschließlichen studierendenorientierten Rechtsanspruch.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>Eine Entkopplung des BAföG-Anspruchs vom Kriterium der Regelstudienzeit und eine Kopplung an flexiblere individuelle Regelungen.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p>Eine umfassende Reform der Studiengangsgestaltung, die mehr Flexibilität sicherstellt.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p>Die Entwicklung eines bundesweit einheitlichen Modells einer `flexiblen Studienzeit´, das individuelle Lebensrealitäten berücksichtigt, Planungssicherheit gibt und Studierende nachhaltig entlastet.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><p>Mehr Räume für kritisches Denken, gesellschaftliches Engagement, persönliche Selbstentfaltung und wissenschaftliche Neugier im Studium, um junge Erwachsene nicht bloß schnellstmöglich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesvorstand wird beauftragt, diese Positionen aktiv in die politische Arbeit von CampusGrün einzubringen. Insbesondere soll er:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Sich öffentlich klar gegen die derzeitige Ausgestaltung der Regelstudienzeit positionieren</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Sich auf Bundesebene für die Entkopplung des BAföG-Anspruches einsetzen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Umfassende Reformen der Studienzeitregelungen gegenüber politischen Akteur*innen einzufordern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Verstärkt auf Belastungen, Stigmatisierungen und soziale Ungleichheiten hinzuweisen, die durch die aktuellen Regelungen entstehen”</p></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Regelstudienzeit erfüllt längst nicht mehr ihren ursprünglichen Zweck. Was einst als Garant für verlässliche Planung und transparente Studienstrukturen gedacht war, wurde normativ umgedeutet und politisch instrumentalisiert. Sie ist zu einem Maßstab geworden, der die Lebensrealitäten vieler Studierender ignoriert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerade in einem Hochschulsystem, das zunehmend durch neoliberale Mantren wie Effizienzsteigerung, Optimierung oder Wettbewerb geprägt ist, fungiert die Regelstudienzeit als Hebel zur schnellstmöglichen Verwertung auf dem Arbeitsmarkt. Statt Räume für kritisches Denken, gesellschaftliches Engagement, persönliche Entwicklung und wissenschaftliche Neugier zu ermöglichen, werden Studierende in ein System gezwungen, das zu Stress, finanzieller Not, psychischer Belastung und Stigmatisierung führt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dies betrifft besonders diejenigen, die ohnehin strukturell benachteiligt sind. Studierende aus nicht-akademischen Haushalten, Studierende mit Care-Verpflichtungen, Studierende mit Behinderungen, Studierende, die psychische oder andere gesundheitliche Probleme bewältigen, oder Studierende, die neben ihrem Studium arbeiten müssen, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Sie alle werden durch eine starre, idealisierte Studienzeitdefinition benachteiligt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine nachhaltige Neuausrichtung ist dringend notwendig. Ein progressives, gerechtes und zukunftsfähiges Hochschulsystem darf die Vielfalt von Lebenswegen nicht als Ausnahme, sondern als Normalität begreifen. CampusGrün muss sich klar positionieren, um einen hochschulpolitischen Wandel maßgeblich mitzugestalten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 19:48:29 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>